Einen Mitarbeiter vor Kollegen runterzumachen, ist ein Armutszeugnis.

Ich finde es erschreckend, wie manche Chefs ihre Macht ausspielen und Mitarbeiter vor versammelter Mannschaft bloßstellen.

Was soll der Betroffene in dem Moment bitte machen? Dem eigenen Chef vor allen widersprechen, während der Rest des Teams betreten schweigt?

Und nur weil keiner eingreift, heißt das noch lange nicht, dass alle dem Chef zustimmen. Die anderen haben ja gerade gesehen, was passieren kann, wenn man beim Chef aneckt, und überlegen sich künftig zweimal, ob sie etwas sagen.

Für mich gilt eine einfache Regel: Lob vor anderen, persönliche Kritik unter vier Augen. Und zwar sachlich.

Betrifft ein Problem das ganze Team, muss man natürlich offen darüber sprechen können - auch kritisch und deutlich. Dafür muss aber niemand persönlich runtergemacht werden.

Und wer jemanden vor allen bloßstellt, sollte auch den Anstand haben, sich vor allen zu entschuldigen. Schließlich ist auch die Bloßstellung vor allen passiert.

Habt ihr schon mal erlebt, dass jemand vor dem ganzen Team bloßgestellt wurde? Wie wurde damit umgegangen?

#mitarbeiterführung #leadership #kritik
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Manche Führungskräfte wollen gar keine selbstständigen Mitarbeiter.

Sie wollen Mitarbeiter, die selbstständig genau das tun, was sie ihnen sagen.

Jede Entscheidung wird kontrolliert, jeder noch so kleine Schritt vorgegeben - und wenn jemand doch mal selbst entscheidet, wird sofort wieder eingegriffen.

So erzieht man Mitarbeiter dazu, auf Anweisungen zu warten.

Wer selbstständige Mitarbeiter will, muss ihnen auch den Raum dafür geben.

Dazu gehört, auszuhalten, dass jemand Dinge anders macht, als man selbst.

Habt ihr schon mal unter einer Führungskraft gearbeitet, die wirklich alles kontrollieren wollte?

#mitarbeiterführung #kontrolle #leadership
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Als Unternehmer bist du immer Vorbild. Auch dann, wenn du privat einen schlechten Tag hattest und eigentlich nur deine Ruhe haben willst.

Dein Team merkt in Sekunden, wenn du schlecht gelaunt bist. Und wenn du bei jeder kritischen Frage an die Decke gehst, werden deine Mitarbeiter irgendwann lieber schweigen, statt Probleme anzusprechen.

Kommt dir das bekannt vor? 🤔

Ich kann mich davon auch nicht freisprechen. Ich bin ein hochroter Typ und manchmal schnell auf der Palme. Früher haben Mitarbeiter dann lieber den Kopf eingezogen und auf einen besseren Moment gewartet, um wieder mit mir zu sprechen. Heute weiß ich: Das macht offene Zusammenarbeit nicht gerade leichter.

Vorbild sein heißt für mich nicht, immer perfekt zu funktionieren oder keine Schwäche zu zeigen. Es heißt, Verantwortung für das eigene Verhalten zu übernehmen und sich auch einmal einzugestehen, dass du danebenlagst.

In der neuen Ausgabe meines 𝗟𝗶𝗻𝗸𝗲𝗱𝗜𝗻-𝗡𝗲𝘄𝘀𝗹𝗲𝘁𝘁𝗲𝗿𝘀 „𝗗𝗲𝗿 𝘄𝗮𝗵𝗿𝗲 𝗣𝗿𝗲𝗶𝘀 𝗱𝗲𝘀 𝗘𝗿𝗳𝗼𝗹𝗴𝘀“ erfährst du:

🔺 warum dein Team stärker auf dein Verhalten als auf deine Worte achtet,

🔺 weshalb eine perfekte Fassade keine gute Führung ersetzt, und

🔺 welche fünf Tipps dir helfen, deiner Vorbildrolle gerecht zu werden, ohne deine eigenen Bedürfnisse aus dem Blick zu verlieren.

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#unternehmertum #führung #vorbild #mitarbeiterführung #martinlimbeck
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„Die Mitarbeiter haben einfach Angst vor Veränderung.“
 
Nein, oft ist gar nicht die Veränderung das Problem, sondern wie sie kommuniziert wird.
 
Monatelang wird geplant und entschieden, ohne die Mitarbeiter wirklich mitzunehmen. Und dann heißt es auf einmal: Ach übrigens, dein Job sieht bald grundlegend anders aus.
 
Kein Wunder, wenn dann Widerstand entsteht. Menschen wollen verstehen, warum sich etwas ändert, was das für sie bedeutet und wohin die Reise geht.
 
Transformation gelingt nur mit transparenter Kommunikation.
 
Wie gut werden Veränderungen bei euch im Unternehmen kommuniziert?
 
#transformation #veränderung #mitarbeiterführung
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Ein Ex-Mitarbeiter ist der ehrlichste Markenbotschafter.

Eine Kündigung lässt sich manchmal nicht vermeiden, respektvoll sollte sie aber immer sein. 

Ein Mitarbeiter, der nach Jahren im Unternehmen ohne persönliches Gespräch, ohne Dank und ohne Erklärung verabschiedet wird, vergisst das nicht so schnell.

Für das Unternehmen ist der Fall damit vielleicht erledigt. Für den ehemaligen Mitarbeiter nicht.

Er erzählt seine Geschichte beim Grillabend mit Freunden, im Vorstellungsgespräch beim nächsten Arbeitgeber oder auf einem Bewertungsportal. 

Potenzielle Bewerber bekommen so einen Eindruck davon, wie ein Unternehmen mit seinen Mitarbeitern umgeht.

Auch im eigenen Team bleibt so etwas nicht ohne Wirkung. Wer sieht, wie Kollegen behandelt werden, fragt sich unweigerlich: Wie würde man mit mir umgehen?

Wie ein Unternehmen Menschen verabschiedet, prägt auch den Eindruck derer, die bleiben oder dazukommen.

Ein ehrliches Gespräch, Zeit für Fragen, ein Dank für die geleistete Arbeit und die Möglichkeit, sich zu verabschieden, machen einen großen Unterschied.

Habt ihr so etwas schon einmal erlebt?

#kündigung #respekt #mitarbeiterführung
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